setzt sich ausführlich und differenziert mit seinen Befindlichkeiten auseinander. bemüht sich aktiv um Schlussfolgerungen aus der Klärung inneren Erlebens und sucht neue Verhaltensmöglichkeiten

„Guten Tag, wie geht es Ihnen?“

„Nicht besonders, hab mich wohl bei meinen Kindern angesteckt; vielleicht hilft‘s, wenn ich jetzt zwei Aspirin nehme.“

Beispiel:
„Wissen Sie, ich habe grosse Schwierigkeiten mit meinem Chef. Seine Arroganz ärgert mich furchtbar. Sie verletzt mich so. Ich bin vielleicht aber auch zu empfindlich und sollte das doch irgendwie hinkriegen, damit ich dann weniger aufgeregt bin“

bei HELM


Der Kommunikant ist bereit, das Angebot der Komplizenschaft des Kommunikators anzunehmen — er bietet eine weitere Definierung des Diskurses an

Der Diskurs ist nicht in ein Spiel von vorgängigen Bedeutungen aufzulösen
Wir müssen uns nicht einbilden, dass uns die Welt ein lesbares Gesicht zuwendet, welches wir nur zu entziffern haben
Die Welt ist kein Komplize unserer Erkenntnis
Es gibt keine prädiskursive Vorsehung, welche uns die Welt geneigt macht
Man muss den Diskurs als eine Gewalt begreifen, die wir den dingen antun; jedenfalls als eine Praxis, die wir ihnen aufzwingen
In dieser Praxis finden die Ereignisse des Diskurses das Prinzip ihrer Regelhaftigkeit

bei FOUCAULT