spricht über sein verhalten oder befinden und deren mögliche ursachen, innere erlebnisse sind zu vermuten oder werden kurz erwähnt

Guten Tag, wie geht es Ihnen?“

„Gut, aber wir müssen uns beeilen, die Versammlung beginnt!“

Beispiel:
„Wissen Sie, ich habe grosse Schwierigkeiten mit meinem Chef. Seine Arroganz verletzt mich so. Wenn er nicht so wäre, könnte ich vor der Versammlung bestimmt reden, aber ich bin immer so entsetzlich aufgeregt. Aber von einem Leiter müsste man doch verlangen können, dass…“

bei HELM


Man tendiert im Kontakt mit attraktiv erlebten Personen zum Gebrauch eher selten benutzter Begriffe, um Intellektualität (d.h. eigene Attraktivität) anzudeuten

Der Kommunikant ist nicht bereit, das Angebot der Komplizenschaft des Kommunikators anzunehmen — er versucht, es in ein allgemeines Thema abzubiegen

Interne Prozeduren, mit denen die Diskurse ihre eigene Kontrolle selbst ausüben; Prozeduren, die als Klassifikations-, Anordnungs-, Verteilungsprinzip wirken
Diesmal geht es darum, eine andere Dimension des Diskurses zu bändigen: die des Ereignisses und des Zufalls…
In allen Gesellschaften lässt sich Art Gefälle zwischen den Diskursen vermuten: zwischen den Diskursen, die im Auf und Ab des Alltags geäussert werden und mit dem Akt ihres Ausgesprochenwerdens vergehen, und den Diskursen, die am Ursprung anderer Sprachakte stehen, die sie wieder aufnehmen, transformieren oder besprechen — also jenen Diskursen, die über ihr Ausgesprochenwerden hinaus gesagt sind, gesagt bleiben und noch zu sagen sind

bei FOUCAULT


… die Doktrin bindet die Individuen an bestimmte Aussagetypen und verbietet ihnen folglich alle anderen; aber sie bedient sich auch gewisser Aussagetypen, um die Individuen miteinander zu verbinden und sie dadurch von allen anderen abzugrenzen
Die Doktrin führt eine zweifache Unterwerfung herbei: die Unterwerfung der sprechenden Subjekte unter die Diskurse und die Unterwerfung der Diskurse unter die Gruppe der sprechenden Individuen

bei FOUCAULT